21.12.2014 Weihnachtskonzert

Weihnachtskonzert „Hört der Engel helle Lieder“

Kantorei und Männerprojektchor singen gemeinsam am 4. Advent


von Horst Voigtmann Bennigsen.

Wenn die Kantorei und der Männerprojektchor der Martinskirche in Bennigsen zusammen singen, dann wird meist ein sehr schönes  Konzert daraus. So auch am Sonntag, den vierten Advent, um 17 Uhr.
Mit sicherer Hand hatte Kirchenmusikerin Sabine Nauber ein harmonisches Programm zusammengestellt, das aus adventlicher und weihnachtlicher Chorliteratur der Renaissance, der Romantik und des Barock bestand. Dabei kamen nicht nur Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum zur Aufführung. Es erklangen auch Stücke von Edward Elgar und John Stainer, zwei angelsächsischen Komponisten sowie von dem aus Frankreich  stammenden Komponisten Francois-Auguste Gevaert.

Wieder einmal war es gelungen, den Organisten der hannoverschen Kreuzkirche, Axel LaDeur, dafür zu gewinnen, neben der Begleitung einiger Chormusiken, zum Chorkonzert passende kleine Orgelwerke zu spielen.
Sehr gut ausgewählt waren auch die Bibeltextpassagen, die Pastor Harald Lemke beisteuerte. Natürlich lag es nahe, das Geschehen von Bethlehem in den Blick zu nehmen. Lemke hatte aber nicht zum Luther-Text gegriffen, sondern die sprachästhetisch großartige Bibelübertragung von Walter Jens dabei und las aus den ersten beiden Kapiteln des Lukasevangeliums und dem ersten Kapitel des Johannesevangeliums vor.

Wem es von den etwa 300 Besucherinnen und Besuchern des Konzertes bislang noch nicht weihnachtlich zumute war, der ging sicher nach dem Konzert verändert nach Hause. Und manch einem werden die Klänge und Worte des Chorals „Bricht an, o schönes Morgenlicht“ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach begleitet haben.

„Brich an, o schönes Morgenlicht, / und lass den Himmel tagen!
Du Hirtenvolk, erschrecke nicht, / weil dir die Engel sagen,
dass dieses schwache Knäbelein / soll unser Trost und Freude sein,
dazu den Satan zwingen / und letztlich Friede bringen!“         
  

[Text und Foto: Horst Voigtmann; s.a. NDZ 24.12.2014 Seite 9]

07.12.2014 Weihnachtsmarktsingen in Bennigsen

[NDZ 09.12.2014 Seite 10]

22.08.2014 Konzert im Rahmen des Kultursommers der Region: Joris Verdin

[Horst Voigtmann, NDZ 25.08.2014 S. 9]

Vom Meister lernen - 20 Personen nehmen an Workshop teil

Bennigsen. Nachdem Joris Verdin am Freitagabend bereits ein Konzert in der St.- Martin- Kirche in   Bennigsen gespielt hatte, gab der belgische Musiker am Sonnabend sein Wissen  über das Harmonium in einem Workshop weiter.  

Fast 20 Musikbegeisterte hatten sich zu dem Kurs angemeldet, um von dem Professor mehr über die Entstehung des Harmoniums und über die Kunst des Spielens auf diesem Instrument zu erfahren. Das Harmonium, so Verdin, sei wohl das einzige Instrument, das so klinge, wie es sich seine Erbauer vorgestellt haben. Es sei den Erfindern beim Bau darum gegangen, ein Tasteninstrument zu konstruieren, bei dem die Töne lange gehalten werden können und die Möglichkeit besteht, expressiv zu spielen. So, dass laute und leise Passagen in einem Musikstück gleichermaßen umgesetzt werden konnten. [Horst Voigtmann, NDZ 25.08.2014 S. 9]

17.07.2014 MASALA-Festival mit Natasia Mirkovic und Matthias Loibner










[9 Fotos: © Joachim Puppel]




          


[3 Fotos: ©Thomas Langreder]



 Von Liebesliedern bis zu Schützentänzen

Duo „Ajvar & Sterz“ spielt im Rahmen des Masala-Festivals in der Bennigser St.-Martin-Kirche

 

[Foto: ©Thomas Langreder]

Bennigsen. Südeuropäische Leckerbissen verteilte das Duo „Ajvar & Sterz“ jetzt in musikalischer Form in der Bennigser St.-Martin-Kirche. Im Rahmen [...] des Masala-Festivals machten diesmal die bosnische Sängerin Natasia Mirkovic und der österreichische Drehleiervirtuose Matthias Loibner Halt am Deister.
Für die Besucher in dem gut besuchten Gotteshaus wurden sie zu einer klangvollen Mixtur aus sephardischen Liebesliedern und österreichischen Schützentänzen. Gesang und Musik vereinten sich zu nachdenklich klagenden, aber auch zu fröhlich-überschäumenden Liedern. Besonders das deutsche Volkslied „Am Brunnen vor dem Tore“ wurde mit viel Applaus bedacht.
Mirkovic wird von vielen internationalen Kritikern als Weltmusikerin eingestuft. Sie ist in den Musikgefilden Klassik, Rock, Pop, Jazz bis hin zur Volksmusik zu Hause. Daneben macht sie bei zahlreichen Schauspielen an der Grazer Oper oder bei der Volksoper Wien von sich reden. Bei allen ihren Produktionen aber geht sie stets ihren eigenen Weg.
Matthias Loibner spielte bis zu seinem 20. Lebensjahr vor allem Klavier, Gitarre und Posaune. Er studierte einige Semester klassische und Jazzkompositionen sowie Orchester- und Chorleitung. Seit 1990 widmet sich Loibner hauptsächlich der Drehleier. [...] Sie stammt ursprünglich aus Frankreich. Erst nach und nach wurde sie auch in anderen Ländern, wie beispielsweise in Ungarn, heimisch. Vom Klang her ähnelt das Instrument der französischen Bratsche. Hat aber dank einer speziellen Tastatur mehr Tonumfang. Die Tasten sitzen auf einer Schiebestange. Sie werden durch entsprechende Löcher quer durch zwei parallele Brettchen geführt.

[Text: Wolfgang Kratzin, Neue Deister-Zeitung 19.07.2014 Seite 9] 

[4 Fotos: Sylvia Glüer]





22.06.2014  

Jazz von der Rolle

Fünfte Lüderser Serenade begeistert Publikum mit außergewöhnlichen Kompositionen




   

Lüdersen. Die fünfte Lüderser Serenade im gut gefüllten Gotteshaus des Bergdorfes unterhielt das Publikum mit Pop, Jazz und Filmmusik.
Die Band mit dem Pianisten Achim Kück, der jungen Sängerin Karin Grabein und dem Bassisten Peter Schweb setzt mit Dark Clouds die Tradition der internationalen Jazzgrößen fort. Das harmonisch aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von Gesang und Instrumenten begeistere auch die älteren Besucher.
Dark Cloud ist ein Rollenspiel, in dem der Spieler in zufällig generierten Verliesen Monster bekämpft und Gegenstände sammelt. Immer geht es darum, Erfahrungen zu sammeln um kämpferisch voranzukommen, Dinge zu gewinnen oder letztlich doch zu unterliegen. Ein Zeitvertreib, der von den unterschiedlichen Kompositeuren musikalisch umgesetzt wurde.
Achim Kück spielt Jazz. Er ist Vollblutmusiker und ein weltweit geschätzter Künstler. Der studierte Musilkpädagoge erhielt als Komponist zahlreiche Preise. Zu den bekannten Interpreten, mit denen er als Duo oder Trio auf Gastspielreisen international unterwegs war, gehören Bill Ramsey, Jörg Seidel, Kai Petersen und Peter Petrel. In Lüdersen glänzte das Trio durch sein exzellent swingendes Programm. Unter anderem mit Kompositionen wie Swing in Paris, Game Over, Moonlight in Bennigsen und A Little Love Song.
Wie das bei den Lüderser Serenaden üblich ist, hatten die Besucher nach dem Konzert die Möglichkeit, sich beim delikaten Büfett im Kirchgarten über das Konzert und die Künstler zu unterhalten.
Die Serenade wurde wie in den Vorjahren gemeinschaftlich veranstaltet von St. Marien, Kirchenmusikerin Sabine Nauber und dem Förderverein für die Kirchenmusik in Bennigsen.

[Text: Wolfgang Kratzin, Neue Deister Zeitung 25.06.2014, Seite 10]  

[Fotos: Sylvia Glüer]



 „Jetzt reicht’s“ – sprach Gott

 Kindermusical begeistert in Bennigsen 

Bennigsen. „Jetzt reicht’s –sprach Gott“ hieß das Stück, das der Kinderchor von Schule und Kirchengemeinde jetzt auf die Bühne gebracht hat. Mehr als vier Monate lang probten die Schüler und lernten Texte auswendig, während Leiter, Betreuer und Musiker organisierten und Kostüme schneiderten. In der St.-Martin-Kirche begeisterten die 50 Kinder das Publikum mit ihrem Kindermusical über Noah und die Sintflut.
Die Kleinen schlüpften in die Rollen der Familie von Noah, aber auch in die der Tiere – vom Affen bis zum Vogel. Mit ihren authentischen und lebhaft gestalteten Kostümen zogen die jungen Schauspieler das Publikum von Anfang an in die Welt der Bibelgeschichte. Die bunte Kulisse vor dem Altar verstärkte die Atmosphäre. „Ähnlich große Bühnenbilder gab es in der Vergangenheit nicht zu den Stücken unseres Chores“, sagt Kinderchorleiterin Heike Doris Haak. In dem eine Stunde langen Stück sahen die weit über 200 Zuschauer verschiedene Szenen von Noahs Gespräch zu Gott bis zur Ankunft der Arche im Paradies.
Die jungen Akteure bekamen Unterstützung: Mit Sabine Nauber als Dirigentin sang der Kinderchor. Instrumental begleitet wurden die Schüler durch Magdalene Dölling (Querflöte), Bernd Hübner (Klarinette), Sylvia Glüer (Violine), Emiliya Malkina (Violoncello) und Axel LaDeur (Klavier). „Ein besonderer Dank geht an Dagmar Loske. Sie hat viel mitorganisiert und etliche Szenen mit den Jungen und Mädchen einstudiert“, hebt Haak hervor.
Einstudieren mussten die jungen Musicalakteure ihre Liedtexte: Vor dem Auftritt probten sie immer wieder in der Kirche. Schlussendlich hat sich die harte Arbeit gelohnt: „Es war ein sehr schweres Stück. Die Kinder waren trotz der Altersspanne stets diszipliniert dabei“, freut sich Haak. 

[Foto und Text: Fabian Gräflich, Neue Deister-Zeitung 14.05.2014 Seite 9]

 Von New York nach Bennigsen

„New York Polyphony“ treten in der St. Martinskirche auf

  

Bennigsen. Sie zeigten gleich beim ersten Stück, was sie drauf haben – mit einem einstimmig-vertonten „Vater unser“ eröffneten die vier Sänger von „New York Polyphony“ jetzt das Konzert in der Bennigser St.-Martins-Kirche. Die Stimmen verschmolzen so sehr zu einer Einheit, dass man den Eindruck hatte, es singe nur eine Person. Menschen mit Chor-Erfahrung wissen, wie schwer es ist eine solche Klangreinheit herzustellen.
Bassist Craig Phillips (von links), Countertenor Geoffrey Williams, Tenor Steven Caldicott Wilson und Bariton Christopher Cylan Herbert verzaubern mit ihrem Gesang.

Rund 300 Zuhörer hatten sich im Gotteshaus eingefunden, um den Stimmen des amerikanischen Quartetts zu lauschen. Das Konzert fand im Rahmen der 14. A-cappella-Woche in und rund um Hannover statt. Das Team von Lauschkultur hat es wieder einmal geschafft, A-cappella-Gruppen aus aller Welt nach Niedersachsen zu holen. Die Vokalisten sind aus Finnland, den USA, Holland Frankreich, Großbritannien und natürlich aus Deutschland angereist. Die Herren von „New York Polyphony“, haben dabei fraglos die weiteste Anreise gehabt. Für die Zuhörer hat sich diese Anreise aber gelohnt.
Der erste Teil des Konzertes, den Countertenor Geoffrey Williams, Tenor Steven Caldicott Wilson, Bariton Christopher Cylan Herbert und der Bassist Craig Phillips passte in den Sakralraum von St. Martin gut hinein. Mit Vater unser, Kyrie, Gloria und Credo, sowie Sanctus und Agnus Dei waren alle wichtigen Elemente der römischen Messe vorhanden.
Während die Partien dieses Teils bis dahin äußerst harmonisch wirkten, zeigten die vier Solisten bei dem mit gewagten Dissonanzen und wechselnden Tempi spielenden „Ite missa est“ von Gabriel Jackson ihr ganzes Können.

Nach einer Pause wechselte die musikalische Richtung von der geistlichen zur weltlichen Musik. Mit großer Sensibilität sangen die vier Amerikaner die vom Romantiker Franz Schubert komponierten vier Gesänge für Männerstimmen „Opus 17“ und zeigten dabei, wie groß die Spannung zwischen piano und forte sein muss, um den von Schubert gewünschten Klang zu treffen. Den Abschluss bildeten vier Kompositionen von Gregory Brown.
Der anhaltende Applaus des begeisterten Publikums nötigte den vier Sängern einige Zugaben ab, die sie auch bereitwillig gewährten.

[Text und Foto: Horst Voigtmann, Neue Deister Zeitung 30.04.2014 Seite 10]


[Erste Fotos von Sylvia Glüer]



 

30.03.2014 St. Marien Lüdersen 

"Jesu, meine Freude" - Musik und Wort zur Passion

Freude in der Fastenzeit 

Konzert in der St.-Marien-Kirche Lüdersen

Lüdersen. Die Fastenzeit ist eine Zeit voller Einschnitte. So sei der vergangene Sonntag in der eigentlich so nachdenklichen Zeit von Freude bestimmt, sagte Pastor Harald Lemke beim Konzert in der St.-Marien-Kirche in Lüdersen. Einen Anlass zur Freude sollte auch der abendliche Auftritt von Kantorei und Männerprojektchor bieten. Und sie spiegelte sich nicht nur in der Lesung wider, sondern bestimmte auch das musikalische Programm. 

Unter der Leitung von Sabine Nauber sangen und spielten die Chöre und die Streich- und Orgelmusiker eine gute Stunde lang im voll besetzten Gotteshaus. Sonja Wolfram (Sopran) und Jens Fiedler (Bass) sangen Solokantaten von Dietrich Buxtehude und Franz Tunder, beide in ihrer Zeit bedeutende Vertreter der norddeutschen Orgelmusik. So erklangen Stücke wie „O Jesu dulcissime“ (übersetzt: „O, süßester Jesu“) und „Jesu, meine Freude“.

[NDZ 02.04.2014 Seite 9]

Musikalisch in die Fasten- und Elternzeit

Bennigsen. Sie verabschiedete sich mit einem Ohrenschmaus in die Elternzeit – Pastorin Nora Steen (v.l.) leitete am Sonntag durch einen besonderen Gottesdienst, gespickt mit viel Musik. Und für diese sorgten nicht wie sonst die Kirchenorgel, sondern Sylvia Glüer, Magdalene Döling und Sabine Nauber. Die drei Frauen ergänzten die üblichen Kirchenlieder durch Triosonaten von Telemann, Loeillet, Händel und Carl Philipp Emanuel Bach. Sie erinnerten damit auch an den 300. Geburtstag des berühmten Sohnes des Thomaskantors Johann Sebastian Bach, der am 8. März 1714 in Weimar zur Welt kam. Während die drei Musikerinnen auf Violine, Flöte und Klavier überzeugten, hielt Steen passend dazu ihre Predigt zur Fastnacht in Reimform. Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete sie sich vorerst von der Gemeinde.aju

[Text und Foto: Neue Deister Zeitung 04.03.2014 Seite 10; s.a. Deister Anzeiger 05.03.2014 S. 3]

26.01.2014  

Kino & Orgel: Charlie Chaplin

Filmmusik live zu Kurzfilmen von und mit Charlie Chaplin


The Adventurer / Der Abenteurer - The Rink / Die Rollschuhbahn - A Day's Pleasure / Vergnügte Stunden

Axel LaDeur (Orgel) spielt auf der Furtwängler&Hammer Orgel
Andreas Schmitz (Schlagzeug)

  Erste Fotos von Sylvia Glüer


Kino in der Kirche

Organist Axel Ladeur spielt Filmmusik auf Bennigser Orgel

Bennigsen. Eine Orgel und ein Schlagzeug erklangen im Duett während Stummfilme von und mit Charlie Chaplin über die Leinwand flimmerten – am Wochenende verwandelte sich die St.-Martin-Kirche in Bennigsen nicht nur in eine Konzertbühne, sondern auch in ein Kino.

Axel Ladeur, Organist der hannoverschen Kreuzkirche, und Schlagzeuger Andreas Schmidt waren zu Gast und boten ein Spektakel, dass man nicht alle Tage hört und sieht – schon gar nicht in einem Gotteshaus. Während sich Ladeur an der Furtwängler & Hammer-Orgel der Bennigser-Kirche ins Zeug legte, verausgabte sich sein Musiker-Kollege Schmidt am Schlagzeug. Zusammen lieferten sie die Filmmusik zu ausgewählten Charlie-Chaplin-Streifen, die über die aufwendig vor dem Altar aufgestellte Leinwand flimmerten. Den rund 80 Besuchern gefiel die ungewöhnliche Kombination aus Livemusik und Stummfilm, sie spendeten reichlich Applaus.

[Text: Wolfgang Kratzin, Neue Deister-Zeitung 29.01.2014 Seite 9]